herold

Kabarettist

 

Matthias Herold wurde 1955 in Weimar geboren. Er studierte von 1977 bis 1980 an der Staatlichen Schauspielschule Rostock. Nach drei Jahren am Landestheater Eisenach wechselte er 1983 an Das Meininger Theater, wo er in zahlreichen Rollen bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im vergangenen Jahr in den verschiedensten Inszenierungen zu sehen war und als Gast bald wieder zu sehen ist. Als Regisseur inszenierte er neben anderem den Zarah-Leander-Abend "Die Nazisirene" und Neil Simons "Sonny Boys". 1998 gründeten seine Frau Elke Büchner und er die Kleinkunstcompany "Ironiemus", die mit eigenen Programmen und dem von ihm verfassten Kabarettstück "Cläääre heeßt se" auftrat. Außerdem war Matthias Herold für einige Jahre künstlerischer Leiter des Dorftheaters Bauerbach (u.a. "Wilhelm Tell", "Kabale und Liebe"). 2016 erarbeitete er mit Geflüchteten und Asylbewerbern unter dem Titel „Über Grenzen hinaus“ eine szenische Collage zur Fluchtproblematik. Bei der Sommerkomödie Erfurt gastierte er 2019 im „Diener zweier Herren“ als Pantalone und in diesem Jahr als Clitandre in Molieres „Der Menschenfeind.
Seit letztem Jahr arbeitet Matthias Herold als freischaffender Regisseur und Schauspieler.